Baldeneysee

Der Baldeneysee dient heute unter anderem dem Wassersport und als Naherholungsgebiet. An seinem Ufer in Heisingen liegt das Vogelschutzgebiet Heisinger Bogen, das mit einem geschützten Sumpfgebiet als Brutrevier für Haubentaucher, Kormorane, Reiher und andere bedrohte Vögel dient.

Am Süd-Ost-Ufer verläuft die Hespertalbahn mit saisonalem Museumzugbetrieb. Am Nordufer steht der denkmalgeschützte Förderturm der Zeche Carl Funke. An den Hängen in unmittelbarer Nachbarschaft liegen die Villa Hügel, die Ruine Neue Isenburg und der Aussichtspunkt Korte-Klippe.

Als Seaside Beach Club lädt das ehemalige Freibad am Nordufer mit Sandstrand, Palmen, Wiesen, Beach-Volleyballfeldern, einer Surfschule und Cocktailbar ein. Das Baden im Baldeneysee war aufgrund der europäischen Qualitätsnormen für Badegewässer verboten; in Zusammenhang mit der Grünen Hauptstadt wurde es hier jedoch im Mai 2017 wieder erlaubt.[5]

Von Mai bis Oktober 2010 befanden sich im Baldeneysee vier künstlich angelegte Inseln als Beitrag zur Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010: Das sogenannte Ruhr-Atoll verband die Themenfelder Kunst-Wissenschaft sowie Energie-Ökologie und war für Besucher mit Hilfe von Tretbooten befahrbar.

Details

  • Baldeneysee
  • Freiherr-vom-Stein-Straße 206 b
  • 45133 Essen
  • Deutschland
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